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ZENITH präsentiert die Skeleton-Version der Chronomaster Sport

April 14, 2026 | Lesedauer: 4 Minuten
Autor: Harald Saller | 0 Kommentare | oacsspl

Auf der Watches and Wonders 2026 präsentiert ZENITH die Chronomaster Sport Skeleton. Durch ihre offen gearbeitete Architektur zeigt die Schweizer Uhrenmanufaktur die mechanische Komplexität des legendären Kalibers El Primero 3600 und führt zugleich eine neue patentierte Faltschließe ein. 

Blick von vorne auf die vier Varianten der ZENITH Chronomaster Sport 2026.
Bildquelle: Zenith
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ZENITH verwendet getöntes Saphirglas

Neu am neuen Chronomaster Sport ist vor allem die Gestaltung. Statt eines geschlossenen Zifferblatts verwendet ZENITH ein getöntes Saphirglas. Es ist am Rand dunkler und wird zur Mitte hin transparent. Dadurch entsteht Tiefe, gleichzeitig bleibt die Ablesbarkeit gut erhalten. Ergänzt wird das Ganze durch einen Saphirglasboden. Das Werk ist also von beiden Seiten sichtbar. Diese Offenheit entspricht dem aktuellen Trend. Sie zeigt eine wunderschön verarbeitete Mechanik.

Blick von vorne auf die neue ZENITH CHRONOMASTER Sport Skeleton in Rosègold.
Bildquelle: Zenith

Das Gehäuse bleibt bei 41 Millimetern Durchmesser und rund 12,8 Millimetern Höhe. Damit bewegt sich die Uhr im gewohnten Rahmen eines sportlichen Chronographen. Die Verarbeitung kombiniert polierte und satinierte Flächen. Klassische Drücker und eine verschraubte Krone unterstreichen den sportlichen Charakter. Die Keramiklünette trägt eine 10-Sekunden-Skala. Sie ist funktional notwendig, um die Zehntelsekunden überhaupt ablesen zu können. Die Wasserdichtigkeit liegt bei 100 Metern

Blick von vorne auf die neue ZENITH CHRONOMASTER Sport Skeleton mit grüner Lünette.
Bildquelle: Zenith

Antrieb durch das Kaliber El Primero 3600

Im Inneren arbeitet das El Primero 3600 in skelettierter Form. Sichtbar sind unter anderem das blaue Säulenrad und die horizontale Kupplung. Diese Bauweise ist klassisch. Viele Hersteller setzen inzwischen auf vertikale Kupplungen. ZENITH bleibt bewusst beim traditionellen Konzept. Das Werk nutzt ein Silizium-Hemmungsrad, das Verschleiß reduziert und unempfindlicher gegenüber Magnetfeldern ist. Die Gangreserve liegt bei rund 60 Stunden, ein solider Wert.

Blick von hinten auf das Kaliber EL Primero 3600 von Zenith.
Bildquelle: Zenith

Die Besonderheit bleibt die hohe Frequenz von 5 Hz. Dadurch kann die Uhr Zehntelsekunden messen. Der zentrale Chronographenzeiger dreht sich einmal in 10 Sekunden um das Zifferblatt. Das ermöglicht eine direkte Ablesung. Im Alltag bleibt das für viele Nutzer ein Detail, für Sammler ist es ein zentrales Merkmal der Marke.

Trotz der offenen Konstruktion versucht ZENITH, die gestalterische Identität zu bewahren. Die drei überlappenden Totalisatoren in Grau, Anthrazit und Blau bleiben erhalten. Sie sind ein direktes Zitat des historischen El Primero. Indizes und Zeiger sind mit Leuchtmasse versehen. Die Ablesbarkeit ist damit gegeben, auch wenn sie naturgemäß nicht an ein geschlossenes Zifferblatt heranreicht.

Blick von vorne auf die ZENITH CHRONOMASTER Sport Skeleton mit grünem Kautschukband.
Bildquelle: Zenith

Einsatz einer neuen Schließe

Ein Detail, das im Alltag mehr Relevanz hat als das offene Werk, ist die neue Faltschließe. Mit der sogenannten ZENCLASP führt ZENITH ein System ein, das eine Feinverstellung ohne Werkzeug erlaubt. Die Anpassung erfolgt direkt am Handgelenk in kleinen Schritten. Gerade bei Temperaturschwankungen ist das praktisch. Technisch ist die Schließe aufwendig konstruiert. Der Nutzen liegt aber weniger in der Komplexität als in der einfachen Bedienung.

Blick von oben auf die ZENITH CHRONOMASTER Sport Skeleton mit grünem Kautschukband.
Bildquelle: Zenith

Vier Ausführungen in Stahl und Gold

Die Chronomaster Sport Skeleton ist in vier verschiedenen Ausführungen erhältlich. Zwei Ausführungen aus Edelstahl: eine mit einer grünen Keramiklünette in Kombination mit grautonigen Zifferblättern und eine mit einer schwarzen Keramiklünette in Kombination mit den charakteristischen dreifarbigen Zifferblättern in Grau, Anthrazit und Blau. Beide Modelle sind mit einem dreigliedrigen Edelstahlarmband ausgestattet und werden mit einem zusätzlichen Kautschukarmband geliefert. 

Eine dritte Variante ist aus 18 Karat Roségold gefertigt, mit einer schwarzen Keramiklünette versehen und an einem Kautschukarmband in Schwarz befestigt. Die Kollektion wird durch eine exklusive, auf 10 Exemplare limitierte Auflage in Roségold abgerundet. Diese wird mit einem goldenen Armband kombiniert und von einer Lünette gekrönt, die mit 50 Diamanten im Baguetteschliff besetzt ist. Preislich beginnt die Kollektion bei 16.500 Euro und reicht bis in den sechsstelligen Bereich.

Nahaufnahme der ZENITH CHRONOMASTER Sport Skeleton mit schwarzer Lünette.
Bildquelle: Zenith
Breitling Avenger

Eine konsequente Weiterentwicklung

Unterm Strich ist die skelettierte Chronomaster Sport eine konsequente Weiterentwicklung. ZENITH verändert nicht das Fundament, sondern die Perspektive darauf. Das bekannte Werk wird sichtbar gemacht, das Design modernisiert und im Detail verbessert. Wer das El Primero schätzt, bekommt hier eine neue, offenere Interpretation. Wer auf echte technische Neuerungen hofft, wird eher kleine Fortschritte als große Sprünge erkennen.

Blick von vorne auf die goldene Variante der neuen ZENITH CHRONOMASTER Sport Skeleton.
Bildquelle: Zenith

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Wie findest du die skelettierte Variante der Chronomaster Sport von ZENITH? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen! 

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Harald Saller

Mein Einstieg in die Welt der Uhren verdanke ich einem Film. Als Kind war ich fasziniert von dem actionreichen Streifen "Le Mans" mit Steve McQueen. Dank ihm wurde die Heuer Monaco zu einer Ikone in der Uhrenwelt. Dieses Modell markierte 2009 meinen Einstieg in die Welt der Premium- und Luxusuhren.

In den vergangenen zwei Jahren habe ich mich intensiv mit Uhren, ihren Techniken und Geschichten auseinandergesetzt. Ich schaue vor allem gerne hinter die Kulissen.

Aber was ist eigentlich das Faszinierende an Uhren? Ich könnte jetzt eine lange Liste erstellen, um zu erklären, warum Uhren ein tolles Hobby sind. Letztendlich sind es jedoch die positiven Emotionen, die Armbanduhren in mir auslösen. Als Journalist versuche ich, diese Emotionen in meinen Texten unseren Leserinnen und Lesern näherzubringen.

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