
Es gibt Vergleiche, die in der Uhrenwelt beinahe mythischen Charakter haben – der zwischen der ROLEX Submariner und der OMEGA Seamaster Diver 300M gehört ohne Frage dazu. Beide Modelle sind seit Jahrzehnten feste Pfeiler im Universum der Luxus-Sportuhren, beide sind eng mit der Geschichte des Tauchens, der Forschung, des Designs und der technischen Innovation verwoben. Und doch repräsentieren sie zwei völlig unterschiedliche Philosophien.
Hier die Submariner, die als Urbild der modernen Taucheruhr gilt, reduziert, perfekt proportioniert und so universell wie kaum ein anderes Modell ihrer Art. Dort die Seamaster Diver 300M, eine Uhr, die sich nie davor gescheut hat, mutiger, moderner und technologisch progressiver zu sein, ausgestattet mit Features, die sonst kaum ein Hersteller in dieser Preisklasse bietet.
Beide Uhren haben Loyalisten, die bereit sind, ihre Wahl mit Leidenschaft zu verteidigen. Und beide Modelle haben Qualitäten, die sie zu echten Ikonen machen. Umso härter wird der Kampf um den Sieg im großen ALTHERR-Vergleich. Los geht’s!

Uhren, Kategorien und Bewertungen
Ich vergleiche in diesem Beitrag die schwarze ROLEX Submariner Date (Referenz: 126610LN) mit der ebenfalls schwarzen OMEGA Seamaster Diver 300M (Referenz: 210.30.42.20.01.001). Beide kommen am Edelstahlarmband und werden in sieben Kategorien gegeneinander antreten. Um keine Wissenschaft aus dem Bewertungssystem zu machen, gibt es für jede Kategorie einen Punkt und am Ende dementsprechend auch einen Gewinner.
Kategorie I: Zahlen, Daten und Fakten
Zuerst schauen wir auf die technischen Daten beider Uhren. So bekommen wir einen schnellen Überblick über die Spezifikationen der heutigen Kontrahenten und sind auf demselben Wissensstand.
ROLEX Submariner
Durchmesser: 41 mm
Lug-to-Lug: 48 mm
Dicke: 12,3 mm
Wasserdichtigkeit: 300 Meter
Werk: Automatik
Kaliber: 3235 mit Superlative Chronometer Zertifizierung
Gangreserve: 70 Stunden
Glas: Saphirglas
Krone: Verschraubt
Armband: Edelstahl
Schließe: Faltschließe mit Feinverstellung
Listenpreis: 10.600,00 Euro (Stand: Dezember 2025)
OMEGA Seamaster Diver 300M
Durchmesser: 42 mm
Lug-to-Lug: 50 mm
Dicke: 13,7 mm
Wasserdichtigkeit: 300 Meter
Werk: Automatik
Kaliber: Omega Co-Axial 8800 (Master-Chronometer)
Gangreserve: 55 Stunden
Glas: Saphirglas
Krone: Verschraubt
Armband: Edelstahl
Schließe: Faltschließe mit Feinverstellung
Listenpreis: 6.500,00 Euro (Stand: Dezember 2025)
Fazit: ROLEX hat die aktuelle Submariner 2020 umfassend überarbeitet und damit die technische Grundlage für die nächsten Jahre gelegt. Mit dem neuen Manufakturkaliber wurde die Gangreserve von 48 Stunden auf 70 Stunden erhöht und der Gehäusedurchmesser von 40 Millimeter auf 41 Millimeter angepasst. Das Gesamtpaket wirkt damit – rein auf die technischen Daten bezogen – noch stimmiger.
Die OMEGA Seamaster Diver 300M erhielt ihre letzte Überarbeitung bereits 2018, als das Master-Chronometer-Kaliber 8800 eingeführt wurde und das Datum von 3 Uhr auf 6 Uhr wanderte. Zwar ist die Seamaster damit technisch auf einem immer noch extrem hohen Niveau, doch erscheint sie mit einer Gangreserve von lediglich 55 Stunden mittlerweile etwas angestaubt. Der Punkt in dieser Kategorie geht deshalb an die ROLEX Submariner.
Punktestand: 1:0 für die Sub!
Kategorie II: Geschichte
Die Historie der ROLEX Submariner ist untrennbar mit der Entwicklung der Taucheruhr verbunden. Als sie 1953 vorgestellt wurde, war sie eine Sensation: robust, klar gestaltet, wasserdicht bis zunächst 100 und später 300 Meter. Die Submariner war nicht nur eine Uhr, sondern ein Werkzeug für Forschungstaucher, Entdecker und Marineeinheiten. Sie begleitete Expeditionen, filmte mit Jacques Cousteau in den Tiefen des Meeres und definierte gleichzeitig das Design, das bis heute Millionen Fans begeistert. Die Submariner ist eine Uhr, die sich nie neu erfinden musste, weil sie von Anfang an nahezu perfekt war. Generation um Generation wurde verfeinert, ohne das Wesen zu verändern.
Die OMEGA Seamaster hingegen begann ihre Geschichte 1948 als elegante, leicht sportliche Uhr. Ihre Transformation zur heutigen Diver 300M erfolgte erst 1993 – also viel später als die Submariner –, aber mit beeindruckendem Erfolg. Die charakteristische Wellenstruktur des Zifferblatts, das Heliumventil und die mutige Ästhetik machten sie sofort unverwechselbar. Und dann kam 1995: Der Moment, als Pierce Brosnan in „GoldenEye“ erstmals die OMEGA Seamaster Diver 300M am Handgelenk trug. Dieser Auftritt katapultierte die Uhr hin zu einem globalen Kultstatus. Sie ist seit jeher nicht nur ein technisches Instrument, sondern ein Symbol für Stil, Eleganz und moderne Männlichkeit.
Fazit: Dennoch bleibt festzuhalten, dass die ROLEX Submariner eine deutlich längere und auch legendärere Geschichte besitzt, als die OMEGA Seamaster Diver 300M. Aus diesem Grund baut sie ihren Vorsprung in diesem Vergleich aus und siegt auch in der zweiten Kategorie.
Punktestand: 2:0 für die ROLEX Submariner.
Kategorie III: Uhrwerk
Im Inneren der aktuellen Submariner Date arbeitet das ROLEX-Kaliber 3235. Dieses Werk steht sinnbildlich für Effizienz und Stabilität. Die Chronergy-Hemmung, die Parachrom-Spirale, die Paraflex-Stoßsicherung und 70 Stunden Gangreserve sind Elemente eines Uhrwerks, das gemeinhin als unzerstörbar gilt. ROLEX verzichtet derweil bewusst auf spektakuläre Innovationen und setzt auf absolute Zuverlässigkeit und herausragende Gangtoleranzen. Das Prädikat „Superlative Chronometer“ mit −2/+2 Sekunden ist mehr als Marketing – es ist Realität.
OMEGA verfolgt einen futuristischeren Ansatz. Das Master-Chronometer-Manufakturkaliber 8800 ist dank einer Siliziumspirale komplett antimagnetisch bis 15.000 Gauss. Die Co-Axial-Hemmung arbeitet effizienter und mit weniger Reibung, während die METAS-Zertifizierung Ganggenauigkeit (0 bis +5 Sekunden pro Tag), Widerstandsfähigkeit und Zuverlässigkeit auf höchstem Niveau garantiert. Das Werk der OMEGA Seamaster Diver 300M gilt als eines der modernsten Großserienwerke der gesamten Branche. Lediglich die Gangreserve von nur 55 Stunden fällt etwas mager aus. Den Minuspunkt dafür hat der Luxusdiver aber bereits in der ersten Kategorie bekommen.
Fazit: OMEGA ist in Sachen Werke definitiv DER Innovationstreiber der Branche. Immer wieder setzt die Schweizer Uhrenmarke neue Standards und punktet mit eindrucksvollen Features. Im direkten Vergleich zwischen der Submariner und der Seamaster Diver 300M geht der Punkt an OMEGA. Wer das Hauptaugenmerk beim Uhrwerk jedoch auf die Gangreserve legt, der ist mit der Sub besser beraten.
Punktestand: 2:1 – die Seamaster pirscht sich ran!
Kategorie IV: Tragekomfort
Am Handgelenk zeigt sich ein fast schon zu erwartendes Bild: Die Rolex Submariner trägt sich quasi wie eine zweite Haut. Der 41 Millimeter Durchmesser wirkt keineswegs aufdringlich und die recht geringe Höhe von rund 12,3 Millimetern sorgt dafür, dass die Uhr unter jede Manschette gleitet. Die Proportionen sind einfach genial! Dieses Prädikat trifft übrigens auch auf das Oysterband zu. Es ist sehr bequem und verjüngt sich zur Schließe hin auf eine angenehme Weise. Hinzu kommt das Glidelock-System in der Schließe, wodurch sich das Armband werkzeuglos an jedes Handgelenk anpassen lässt. All das führt dazu, dass die Submariner in puncto Tragekomfort schwer zu schlagen ist.
Die OMEGA Seamaster Diver 300M wirkt am Handgelenk ob ihres 42 Millimeter Durchmessers stets präsent. Das liegt auch an den breiteren Hörnern, der größeren Gehäusehöhe und der insgesamt sportlicheren Silhouette. Das Stahlband ist derweil solide und hochwertig verarbeitet, verjüngt sich jedoch nicht und erscheint somit weniger geschmeidig als das Oysterband. Dafür kann auch die OMEGA Seamaster Diver 300M mit einer Feinverstellung in der Schließe glänzen. Viel Lob erhält die Uhr außerdem am Kautschukband, das zu den komfortabelsten Bändern der Branche zählt. Diese Tatsache findet im aktuellen Vergleich aber keine Berücksichtigung, geht es doch darum, beide Zeitmesser an ihren jeweiligen Edelstahlarmbändern gegeneinander antreten zu lassen.
Fazit: Die ROLEX Submariner ist der Inbegriff von Komfort und Alltagstauglichkeit. Wenn es um Bequemlichkeit am Handgelenk geht, macht der Marke mit der Krone im Logo generell niemand etwas vor. Es ist also wenig überraschend, dass sich auch die Sub in dieser Kategorie den Punkt schnappt.
Punktestand: 3:1!

Kategorie V: Verarbeitung
ROLEX hat sich über Jahrzehnte einen Ruf erarbeitet, den kaum ein Hersteller erreicht: Jedes Detail wirkt wie unter dem Mikroskop konstruiert. Diese Eigenschaft trifft natürlich auch und insbesondere auf die Submariner zu. Die satinierten Oberflächen sind gleichmäßig, die polierten Fasen klar definiert, und die Keramiklünette besitzt einen Glanz, der nicht aufdringlich, sondern edel wirkt. Sie gilt bis heute als einer der besten der Welt: satt, präzise und mit einem unnachahmlichen Klickgefühl. Auch das Oysterband ist ein Meisterwerk der Balance zwischen Robustheit und Eleganz. Gleiches gilt für die intelligent konstruierte Schließe, die im Uhrengame Maßstäbe setzt.
OMEGA spielt jedoch ebenfalls ganz oben mit, denn die Verarbeitung der Seamaster Diver 300M gehört zweifellos zu den besten innerhalb ihrer Preisklasse – und darüber hinaus. Schon das Keramikzifferblatt ist ein Statement für sich: tiefschwarz schimmernd, mit einer lasergravierten Wellenstruktur, die nicht nur dekorativ wirkt, sondern auch zeigt, wie souverän OMEGA moderne Materialien und Fertigungstechnologien beherrscht. Diese Wellen sind keine simple Gravur, sondern mikrometergenau gearbeitet, wodurch das Zifferblatt je nach Licht eine fast skulpturale Tiefe gewinnt.
Auch die Keramiklünette gehört zu den Highlights der OMEGA Seamaster Diver 300M. Sie ist sauber eingefasst, präzise skaliert und mit einem exakten, satten Rastmechanismus versehen, der bei der Bedienung Vertrauen vermittelt. Und doch – im direkten Vergleich mit der ROLEX Submariner – fehlt der Seamaster ein Hauch jener glasklaren, scharf definierten Präzision.
Fazit: Im Bereich Verarbeitung treffen zwei Philosophien auf höchstem Niveau aufeinander – und genau deshalb verdient jede Uhr einen Punkt. Die ROLEX Submariner glänzt mit perfekter Präzision: Die Lünette rastet klar, definiert und nahezu ohne Konkurrenz. Kanten, Übergänge und Oberflächen wirken wie aus einem Guss und zeigen, warum ROLEX seit Jahrzehnten als Maßstab gilt. OMEGA hingegen überzeugt mit einer spannenderen und auch innovativeren Gesamtverarbeitung. Das lasergravierte Keramikzifferblatt und die Liebe zum Detail verleihen der OMEGA Seamaster Diver 300M eine Tiefe und Vielfalt, die man bei ROLEX bewusst nicht findet. Sie wirkt moderner, mutiger und handwerklich verspielter.
Punktestand: 3:2 – es bleibt spannend!
Kategorie VI: Design/Vielseitigkeit
Die ROLEX Submariner ist das vermutlich bekannteste Uhrendesign der Welt. Sie ist so ikonisch, dass man sie sofort erkennt, selbst wenn man kein Uhrenkenner ist. Ihre Linien sind zeitlos, ihre Proportionen nahezu perfekt, und sie wirkt in jeder Situation angemessen – ob zum Smoking, zum T-Shirt oder im Wasser. Sie ist die universellste Luxusuhr, die man kaufen kann. Das Design ist dabei bewusst zurückhaltend: keine optischen Experimente, keine Spielereien, kein überflüssiger Zierrat. Ihre Stärke ist, dass sie praktisch überall und immer passt.
Die OMEGA Seamaster Diver 300M hingegen ist mutiger. Das bereits erwähnte wellenförmige Zifferblatt, das Heliumventil, die scharf gezeichneten Zeiger und Indizes, der höhere Kontrast – all das verleiht ihr Persönlichkeit, Sportlichkeit und eine moderne Note. Sie ist weniger „neutral“ als die Submariner und fällt dadurch stärker auf. Manche lieben genau diesen Charakter, andere bevorzugen die Eleganz der Sub. Die OMEGA Seamaster Diver 300M wirkt zudem immer etwas technischer, etwas futuristischer, während die ROLEX Submariner zeitlos bleibt. Letztlich ist das eine Frage des Geschmacks, doch die Vielseitigkeit spricht klar für ROLEX.
Fazit: In der Kategorie Design und Vielseitigkeit zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Marken ihre Stärken ausspielen. Die OMEGA Seamaster Diver 300M punktet mit modernen Akzenten, einem markanten Zifferblatt und zahlreichen Details, die sie zu einem auffälligen Blickfang machen. Die ROLEX Submariner bleibt hingegen ihrem puristischen, zeitlosen Ansatz treu und überzeugt gerade durch eine universelle Einsetzbarkeit. Ihr harmonisches Verhältnis von Größe, Form und Ablesbarkeit macht sie zum Allrounder, der sich in jedem Kontext stilsicher schlägt. In Sachen Vielseitigkeit zieht die ROLEX Submariner daher knapp an der OMEGA Seamaster Diver 300M vorbei – ein Vorteil, der ihr den Punkt in dieser Kategorie sichert.
Punktestand: 4:2!

Kategorie VII: Preis/Leistung
Die ROLEX Submariner ist ohne Zweifel eine Ikone der Taucheruhren und bietet ein herausragendes Gesamtpaket aus Historie, Verarbeitung, Design und Werterhalt. Dieser umfassende Anspruch spiegelt sich auch im Preis wider, der mit 10.600,00 Euro deutlich über dem der meisten Konkurrenten liegt. Im direkten Vergleich mit der OMEGA Seamaster Diver 300M zeigt sich jedoch, dass die Preisdifferenz erheblich ist.
Die Seamaster bietet für mehr als 4.000,00 Euro weniger (6.500,00 Euro) eine beeindruckende Ausstattung: Das Master-Chronometer-Kaliber, eine immer noch ordentliche Gangreserve, das technisch anspruchsvolle Keramikzifferblatt mit lasergravierter Wellenstruktur und zahlreiche kleine Innovationen. So wird die Seamaster zu einer echten Preis-Leistungs-Sensation und gewinnt dementsprechend auch die letzte Kategorie in diesem Vergleich.
Punktestand: 4:3 – die ROLEX Submariner gewinnt!
Gesamtfazit: Die ROLEX Submariner siegt – oder doch nicht?
Am Ende dieses großen Duells steht ein Ergebnis, das vielleicht wenig überrascht, aber dennoch viel über die Uhrenwelt erzählt: Die ROLEX Submariner gewinnt mit einem knappen Vorsprung. Nicht, weil sie in allen Bereichen objektiv überlegen wäre, sondern weil sie in den entscheidenden Kategorien die Nase vorn hat. Sie bietet die beste Verarbeitung, den höchsten Tragekomfort, die größere Vielseitigkeit und die tiefere historische Bedeutung. Sie ist eine Uhr, die du kaufen kann, ohne jemals Zweifel zu haben, ob du die richtige Wahl getroffen hast. Sie ist – und bleibt – die Quintessenz der modernen Taucheruhr.
Doch gleichzeitig ist die OMEGA Seamaster Diver 300M der heimliche Star dieses Vergleichs. Sie ist die modernere Uhr, die technisch progressivere, die mutigere, die preislich attraktivere. Und das, obwohl sie bereits 2018 ihre letzte größere Überarbeitung erfuhr. Ihr Master-Chronometer-Werk gehört immer noch zu den besten in der Industrie, und ihr Design verbindet Innovation mit Charakter. Sie ist die Uhr, die sich weniger an Tradition klammert und mehr daran, das Beste zu bieten, was Uhrmacherkunst heute leisten kann.
Wer also gewinnt? Objektiv: ROLEX. Emotional und technologisch betrachtet: vielleicht OMEGA. Doch am Ende hängt die Wahl von etwas ab, das keine Punktwertung erfassen kann – der Persönlichkeit des Trägers, deiner Persönlichkeit. Die ROLEX Submariner passt jedem. Die OMEGA Seamaster Diver 300M passt jenen, die bewusst eine Alternative suchen. Zu welcher Gruppe gehörst du? Schreib es mir unter diesen Beitrag in die Kommentare!
Wenn du die OMEGA Seamaster Diver oder eine andere Luxusuhr einmal an deinem eigenen Handgelenk erleben möchtest, dann schicke uns eine Email an [email protected]. Die Kolleginnen und Kollegen in Berlin, Hannover und Köln beraten dich gerne persönlich auf deinem Weg zur Traumuhr.
Luca Cordes
Kannst du dich noch an deine allererste Armbanduhr erinnern? Bei mir war es eine Scout mit einem wunderschönen blauen Zifferblatt. Ich war vielleicht zwölf oder 13 Jahre alt und liebte diese Uhr. Ich trug sie immer und zu jedem Anlass – bis sie mir während des Sportunterrichts gestohlen wurde. Vielleicht ist in genau diesem Verlust meine spätere Leidenschaft für das Sammeln von mechanischen Uhren begründet. Doch genug mit den Geschichten aus meiner traurigen Kindheit ;-)
Mein Name ist Luca Cordes, ich bin 31 Jahre alt, komme ursprünglich aus Nordrhein-Westfalen und lebe seit mittlerweile mehr als sieben Jahren in Berlin. Hier arbeite ich als Business Ghostwriter, Medientrainer, Autor und Berater. Bei ALTHERR bin ich für den Bereich „Text“ verantwortlich und werde dich ab sofort mit erstklassigen Inhalten rund um die Welt der Uhren versorgen. Jede Woche kannst du dich auf Neuvorstellungen, Reviews und viele weitere spannende Themen im ALTHERR Magazin freuen.
Weißt du, worüber ich mich freuen würde? Wenn du einen Kommentar unter meinen Beiträgen hinterlässt, wir in den Austausch treten und auch hier den sowieso schon starken Community-Gedanken von ALTHERR fortführen! Ich empfinde es als großes Glück, unsere Begeisterung für Luxusuhren gemeinsam ausleben zu können. Und wie sagte einst schon der Philosoph Albert Schweitzer: „Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“
In diesem Sinne freue ich mich von dir zu lesen!
Wenn du mehr über meine Arbeit bei ALTHERR erfahren und wissen möchtest, mit welchen spannenden Uhren ich mich gerade beschäftige, dann folge mir auf Instagram @hestyleswatches.
Dein Luca




Schöner Vergleich, mir persönlich gefällt die rolex besser, da ich das Heliumventil der omega nicht mag
Vielen Dank für den meines Erachtens sehr fairen Vergleich.
Nach vielen Jahren mit Rolex habe ich mittlerweile das Lager zu Omega gewechselt. Nicht, weil ich Omega für besser halte sondern weil mir der Hype um die Rolex-Sportmodelle in der C-Zeit einfach zu viel wurde.
Für Rolex spricht m.E. einzig der Werterhalt, wenn einem das wichtig ist.
Ich bin sehr glücklich mit meiner 2. Seamaster und genieße in dieser Kollektion auch einfach die große Vielfalt an Farben und Bändern, die bei Rolex sehr eingeschränkt ist. Aber beides sind ganz phantastische Uhren.
Ich bin ein Fan der Omega, weil mir der technischen Ansatz besser gefällt und ausserdem das mehr an polierten Flächen bei der Rolex mir zu viel bling-bling macht. Der Hype und die Verfügbarkeit der Rolex tun ein übriges dazu.
Grundsätzlich sind Rolex Uhren wunderschöne Uhren die vermutlich ihr Preis durch den Werterhalt rechtfertigen. Was ich allerdings nicht mag ist, wenn man den “Normalbürger” mit imaginären Wartelisten verarscht, während jeder Promi “A,B,C,D…” sofort zu der Uhr kommt, oder man überhaupt nich eine andere Ihr erwerben muss, um überhaupt im die Warteschlange zu kommen….sorry aber damit ist Rolex einfach ein nogo und für mich gibt es einen gabz gravierenden Punkt der klar an die Seamaster geht, nämlich die Datumsverstellung! Während man bei der Rolex den Stundenzeiger unendlich kurbeln muss wenn die Uhr mal ein paar Tage nicht getragen wurde, hat die Omega noch immer “zum Glück” eine eigene Datumsfunktion in der Krone, was eine immense Erleichterung bei einer Uhr mit Datum darstellt….leider auch nur bei der Diver……keine Ahnung was die unnötige Verstellung über den Stundenzeiger soll. Schutz des Werkes ließ ich mir erklären…sorry kann weg denn als Uhrenkenner weiss man, wann man das Datum stellen darf ohne Schaden anzurichten jnd wenn nicht muss es eben erklärt werden….klarer Punkt fpr die Diver….lg
Nun, ich habe weder die eine noch die andere, trotzdem sind beides natürlich tolle Uhren, doch würde ich mich wohl für die Omega entscheiden, trotz dem überflüssigem Heliumventils. Die Rolex is mir zu blink blink, daß präsente Datum geht gar nicht und außerdem tragen mittlerweile zu viele Leute ne Rolex, die keine Ahnung haben von Uhren.
Ich habe übrigens eine Oris Aquis 400 , den bei kleinen Marken gibt’s auch viel Uhr für vergleichsweise wenig Geld!!
Habt ihr bei der Rolex nicht einen Punkt bei Verarbeitung vergessen? Es wäre ein Skandal hier Omega über Rolex zu stellen den hier kann in dieser Kategorie Rolex wohl nur Grand Seiko das Wasser reichen.
Ich habe beide Uhren vor 2 Jahren gleichzeitig gekauft die Rolex aber ohne Datum. Die Seamaster steht der Submariner in nichts nach sie tragen sich beide hervorragend, die Verarbeitung ist gleichwetig.Die Rolex hat allerdings die längere Gangreserve von 70 Stunden. Ich liebe sie beide gleichermaßen
Interessant ist doch, dass die Rolex als Sinnbild einer Ikone für viele Nachahmer-Uhren dient ( Davosa, Steinhart, Mido, Ocean… ) und letztlich orientiert sich sogar die Omega am Design!
Wenn schon das Original, dann aber bitte auch die Sub! I.Ü. ist die Helium-Warze an der Seamaster überflüssig wie ein Kropf!
Hi Luca,
schade das immer nur die Sub mit der SMP 300 verglichen wird und nie mal einer einen Vergleich SMP300 gegen Sea-Dweller macht.
Aber ich verstehe schon den Gedanken dahinter. Du hast einen Vergleich der beiden Zugpferde der jeweiligen Marke gemacht.
Ich würde dir gerne in 2 Punkten etwas wiedersprechen. Zum einen der Tragekomfort. Dort sehe ich beide auf gleicher Höhe. Was viele an der SMP und ihrem Stahlband bemängeln, kann ich so nicht nachvollziehen.
Und im Punkt Design/Vielfältigkeit sehe ich eher Omega vorne oder ich habe deinen Ansatz komplett falsch verstanden. Weil für mich biete Omega da wesentlich mehr als Rolex.
Und da ich bei den anderen Punkten deine Meinung teile, würde dann für mich die SMP gewinnen.
Und da mein Sweetspot auch erst am 42mm so richtig losgeht, fällt die Sub bei mir eh durch, da sie mir zu klein ist. Auch durch mehrfaches Anlegen der Uhr für mich festgestellt.
Aber schön, das die Rolex jetzt nicht 5:2 oder 6:1 oder gar 7:0 gewonnen hat, sondern das es knapper war als ich vor dem lesen des Beitrags erwartet habe.
Gerne möchte ich den, aus meiner Sicht sehr fairen Vergleich, durch meine Praxiserfahrung mit beiden Modellen noch um zwei Punkte ergänzen.
Nachtablesbarkeit und Band-Schnellwechselsystem.
Die Nachtablesbarkeit geht ganz klar an Rolex. Meine 12 Jahre alte GMT II (gleiche Lume wie bei der Sub) leuchtet bis in die frühen Morgenstunden. Die Omega gibt da leider schon nach wenigen Stunden auf. Das enttäuscht mich tatsächlich sehr!
Ein Band-Schnellwechselsystem gibt es bei der Diver 300m zwar auch erst jüngst und nur bei zwei Modellen, dennoch scheint hier der Bedarf erkannt. Leider gehört dieses Omega-System aber noch nicht zu ihren größten Würfen, weshalb es in der breiten Serie offensichtlich auch noch keine Verwendung findet.
Trotzdem würde ich Omega hierfür einen Punkt geben wollen. Auch, weil Rolex die Verwendung anderer Bänder m.E. kategorisch ablehnt.