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Darum ist die Vacheron Constantin 1921 mehr Salon als Cockpit

February 17, 2026 | Lesedauer: 9 Minuten
Autor: Harald Saller | 2 Kommentare | oacsspl

Woran denkt man bei den ersten Armbanduhren für Flieger und Piloten? Wahrscheinlich in erster Linie an die Cartier Santos. Diese legendäre Uhr, die 1904 ihr Debüt gefeiert hatte, läutete ein neues Zeitalter ein. Es war der Beginn des Siegeszugs der Armbanduhren. Die Verkaufszahlen von Taschenuhren gingen in den folgenden Jahren deutlich zurück.

Doch nicht nur die Santos feierte in dieser Zeit ihr Debüt. Im schweizerischen Plan-les-Ouates präsentierte Vacheron Constantin ihre Version einer modernen Flieger- und Fahreruhr. Die Vacheron Constantin 1921 war alles andere als gewöhnlich. Das Design und das Zifferblatt unterschieden sich deutlich von jenen der Konkurrenz. Das Gehäuse war in einer quadratischen Kissenform gehalten und die Zahlen auf dem Zifferblatt versetzt angeordnet. Das hatte auch seine Gründe, auf die ich in meinem Review der Vacheron Constantin Historiques American 1921 mit der Referenz 82035/000R-9359 eingehen werde.

Der Zusatz „American“ geht auf den ursprünglichen Zielmarkt des Modells in Nordamerika zurück. Die ersten Exemplare dieser schräg gestalteten Kissenform-Armbanduhr wurden Anfang der 1920er Jahre vor allem für Kunden in den Vereinigten Staaten gefertigt. Vacheron Constantin hatte dort bereits früh ein starkes Vertriebsnetz und traf mit ungewöhnlichen Armbanduhren auf ein besonders offenes Publikum für neue Uhren-Designs Die heutige Modellbezeichnung greift diese historische Marktzuordnung wieder auf. „American“ beschreibt also nicht das Design, sondern die ursprüngliche Absatzregion.

Seitlicher Blick auf die Vacheron Constantin Historiques American 1921 mir der Referenz 82035/000R-9359 auf dem Handgelenk eines Mannes.
Bildquelle: Harald Saller
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Keine Liebe zu Fliegeruhren, aber Liebe zu Form

Ich bin ehrlich gesagt kein Fan von Fliegeruhren. Ich bin ein Anhänger von Ästhetik und ansprechenden Formen. Fliegeruhren  sind in den meisten Fällen zweckmäßig, auf das Notwendigste reduziert und zu wenig Objekt einer gewissen Schönheit.

Blick auf die Rückseite der Vacheron Constantin Historiques American 1921 mir der Referenz 82035/000R-9359.
Bildquelle: Harald Saller

Und dennoch hat mich die Vacheron Constantin 1921 in ihren Bann gezogen. Für mich liegt die Schönheit dieser Uhr nicht in der Funktionalität. Ich bin ein Anhänger der Marke, und diese außergewöhnliche Form des Modells hat mir auf den ersten Blick äußerst gut gefallen. Der Name mag nüchtern klingen, die Uhr ist aber alles andere als nüchtern. Es sind die kleinen Details, die mich zum Kauf der 1921 gebracht haben.

Das schräge Design hatte eine wichtige Funktion

Auf den ersten Blick erscheint das Design der 1921 ungewöhnlich und ohne wirklichen Zweck. Das roségoldene Gehäuse ist in Kissenform gehalten und hat ein ungewöhnliches Zifferblatt. Sämtliche Zahlen sind verschoben angeordnet. Die 12 ist dort, wo normalerweise die 1 steht. Bei etwa 4 Uhr befindet sich die kleine Sekunde, umrandet von einer Eisenbahn-Minuterie, so wie es für diese Zeit typisch ist. Das Zifferblatt ist fein gekörnt, die auffälligen arabischen Ziffern sind gedruckt und geben einen hervorragenden Kontrast. Die Eisenbahn-Minuterie verleiht der Uhr zusätzliche Struktur.

Seitlicher Blick auf die Vacheron Constantin Historiques American 1921 mir der Referenz 82035/000R-9359 auf dem Handgelenk eines Mannes.
Bildquelle: Harald Saller

Die Ingenieure haben einst bewusst dieses Design gewählt, da man zu der damaligen Zeit, also 1921, noch beide Hände für das Steuern eines Flugzeugs beziehungsweise eines Autos benötigte. Die Uhr wurde nicht auf der Oberseite des Arms getragen, sondern auf der Unterseite. Damit konnte der Pilot jederzeit die Uhrzeit ablesen, ohne den Arm drehen zu müssen. Zwar findet man diese Erklärung in historischen Beschreibungen dieses Modells, allerdings ist die genaue Tragweise heutzutage nicht mehr in jedem Detail belegbar.

Blick von oben auf die Vacheron Constantin Historiques American 1921 mir der Referenz 82035/000R-9359, links daneben ist eine Vacheron Constantin in grüner Farbe.
Bildquelle: Harald Saller

Mehr Salon als Cockpit auf dem Handgelenk

Und wie trägt sich nun diese ungewöhnliche Uhr? Ehrlich gesagt, trägt sie sich einfach hervorragend! Bei meiner Kaufentscheidung schwankte ich zwischen der 36- und der 40-Millimeter-Version. Im Nachhinein bin ich zufrieden, mich für die größere Variante entschieden zu haben. Das quadratische Kissen liegt perfekt am Handgelenk. Die kurzen Lugs sorgen dafür, dass die Uhr auch auf meinem kleinen Handgelenk nicht zu groß aussieht. Hinzu kommt eine flache Bauweise. Die Vacheron Constantin 1921 hat eine Höhe von lediglich 8 Millimetern und rutscht bei Bedarf jederzeit unter den Hemdärmel. Doch das ist bei mir nicht der Fall, da ich selten bis nie Hemden trage. Doch wenn, dann ist sie die perfekte Dresswatch: optisch präsent und doch zurückhaltend.

Die Proportionen sind stimmig. Vor allem bei kleineren Handgelenken macht sich die kompakte Bandanbindung positiv bemerkbar. Das Modell wirkt in keiner Situation kopflastig, denn das Gewicht verteilt sich gleichmäßig über das gesamte Gehäuse. Durch die elegante Ausarbeitung hat man eher einen Salon als ein Cockpit auf dem Handgelenk.

Gerade an meinem eher zierlichen Handgelenk zeigt sich die Stärke der Kissenform. Die Uhr wirkt nicht überdimensioniert, sondern bewusst gesetzt. Die Form legt sich satt an den Arm. Viele runde Uhren mit ähnlichem Durchmesser wirken an schmalen Handgelenken schnell zu groß. Diese hier verteilt ihre Präsenz über die gesamte Fläche und bleibt dabei erstaunlich ausgewogen.

Nahaufnahme des Handaufzugswerks der Vacheron Constantin Historiques American 1921 mir der Referenz 82035/000R-9359
Bildquelle: Harald Saller

Die Uhr trägt sich trotz ihrer historischen Bedeutung nicht wie ein Messinstrument, sondern wie ein bewusst gestaltetes Objekt. Die Form und Wirkung stehen bei der Vacheron Constantin 1921 klar an erster Stelle. Das macht sie im Alltag so besonders.

Ein Detail, das im Alltag mehr Freude macht als gedacht, ist die ausgeprägte Zwiebelkrone bei etwa 1 Uhr. Sie ist nicht nur optisch stark, sondern auch funktional. Durch ihre runde, bauchige Form lässt sie sich hervorragend greifen und drehen. Beim täglichen Aufziehen entsteht dadurch ein sehr direkter mechanischer Kontakt. Gleichzeitig gibt sie der Uhr zusätzlich Charakter. Eine flache Standardkrone würde das ganze Erscheinungsbild deutlich schwächen.

Seitlicher Blick auf die Vacheron Constantin Historiques American 1921 mir der Referenz 82035/000R-9359 auf dem Handgelenk eines Mannes.
Bildquelle: Harald Saller

Das Werk: Technisch Mittelmaß, aber schön verarbeitet

Kommen wir nun zum Motor der Vacheron Constantin 1921. Im Inneren arbeitet das Handaufzugskaliber 4400 AS. Es läuft mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde, also 4 Hz. Die Gangreserve beziffert Vacheron Constantin mit 65 Stunden. Ich habe diesen Wert aber nicht gemessen, da ich die Uhr ohnehin täglich von Hand aufziehe.

Blick auf das Werk der Vacheron Constantin Historiques American 1921 mir der Referenz 82035/000R-9359
Bildquelle: Harald Saller

Das Kaliber 4400 AS bietet kein Uhren-Hacking, was bedeutet, dass der Sekundenzeiger beim Herausziehen der Krone weiterläuft und nicht wie bei anderen Modellen stehen bleibt. Während das für manche Uhrenliebhaber ein KO-Kriterium wäre, finde ich es weniger tragisch. Vielmehr beeindruckt die geringe Bauhöhe des Werks von nur 2,8 Millimetern, die erst die gesamte Bauhöhe von nur 8 Millimetern ermöglicht. Die Ganggenauigkeit? Ehrlich gesagt egal. Ich trage diese Uhr aus reiner Lust am Betrachten. Wenn ich ein Modell mit exakter Gangpräzision benötige, greife ich zu meiner Grand Seiko mit Spring-Drive-Werk.

Dafür entschädigt der Blick durch den Saphirglasboden auf das schöne Werk. Es verleiht ein ruhiges, fast schon meditatives Bild. Es zeigt eine klassische Architektur, die perfekt zum Rest der Uhr passt. Saubere Kanten, klare Flächen und eine wunderschöne Dreiviertelbrücke, die dem Kaliber optische Stabilität gibt.
Unruh und Hemmung sind sichtbar, das Werk füllt den Gehäuseboden hervorragend aus. Kleine Farbakzente und Goldtöne bringen zusätzliche Tiefe ins Bild.

Durch die kompakte Bauweise beträgt die Wasserdichtigkeit lediglich 30 Meter. Aber mal ehrlich: Wer will mit so einer Uhr mit Lederband ins kühle Nass? Diese Uhr schreit vielmehr nach einem trockenen Martini in angenehmer und ruhiger Atmosphäre.

Nahaufnahme des Zifferblattes der Vacheron Constantin Historiques American 1921 mir der Referenz 82035/000R-9359.
Bildquelle: Harald Saller
Nahaufnahme des Zifferblattes der Vacheron Constantin Historiques American 1921 mir der Referenz 82035/000R-9359.
Bildquelle: Harald Saller

Zartes Lederband mit hohem Tragekomfort

Kommen wir nun zum Lederband der Vacheron Constantin 1921. Ich habe in meiner Sammlung einige Uhren mit Lederbändern und denke, dass ich hier ein versiertes Urteil abgeben kann. Die Lederbänder reichen von steif und eher unangenehm, wie jene von Glashütte Original, bis äußerst angenehm und der Haut schmeichelnd wie jene von Grand Seiko. Für mich sind die Lederbänder des japanischen Herstellers nach wie vor die Benchmark in diesem Bereich.

Das Lederband der 1921 spielt in derselben Liga. Es passt sich perfekt der Handgelenksform an und gibt ein sehr angenehmes Gefühl. Es ist außergewöhnlich fein gearbeitet. Es fühlt sich nicht nur weich an, sondern strukturiert und hochwertig. Kein steifer Widerstand, kein künstlicher Glanz. Schon nach kurzer Tragezeit schmiegt es sich an das Handgelenk, ohne seine Form zu verlieren. Gerade bei einer Golduhr mit dieser Präsenz ist das entscheidend. Ein miserables Band würde das Gesamtgefühl sofort kippen. Hier passt es perfekt. Gerade in Kombination mit dem Goldgehäuse sorgt das Band dafür, dass die Uhr nicht hart oder technisch wirkt, sondern warm und fast schon textil am Arm liegt.

Die goldene Dornschließe passt zu diesem Modell perfekt. Es soll ja so authentisch wie möglich sein. Und 1921 gab es meinen Recherchen nach noch keine Faltschließen. Diese kamen erst in den 1930er Jahren auf den Markt, feierten den endgültigen Durchbruch aber erst in den 1950er und 1960er Jahren. 

Blick auf das Lederband der Vacheron Constantin Historiques American 1921 mir der Referenz 82035/000R-9359
Bildquelle: Harald Saller

Alltagssituationen und Wirkung nach außen

Spannend ist auch, wie unterschiedlich diese Uhr je nach Situation wirkt. Im ruhigen Umfeld, etwa beim Abendessen oder bei einem Treffen mit Freunden, zeigt sie ihre elegante Seite. Dann wirkt sie vor allem durch das goldene Gehäuse wie eine klassische Dresswatch. In lockerer Kleidung dagegen entsteht ein bewusster Stilbruch. Genau dieser Kontrast bereitet mir großen Spaß. Die Uhr versucht nicht, sportlich zu sein, und genau deshalb funktioniert sie auch außerhalb formeller Anlässe.

Wurde ich schon des Öfteren auf die Uhr angesprochen? Um ehrlich zu sein: nein. Falls doch, dann wurde ich nach der besonderen Anordnung des Zifferblattes gefragt. Dadurch sind schon mehrfach interessante Gespräche entstanden, vor allem dann, wenn ich den historischen Aspekt des Modells erklärt habe.

Nach längerer Tragezeit zeigt sich noch etwas anderes: Die Uhr nutzt sich optisch nicht ab. Manche auffälligen Designs verlieren nach Monaten ihren Reiz. Hier passiert das nicht. Das schräge Layout wird nicht langweilig, sondern mehr und mehr vertraut. Ich freue mich weiterhin beim Blick aufs Handgelenk. Das ist für mich ein starkes Qualitätsmerkmal, das man nicht messen, aber klar erleben kann.

Nahaufnahme des Handaufzugswerks der Vacheron Constantin Historiques American 1921 mir der Referenz 82035/000R-9359
Bildquelle: Harald Saller
Breitling Avenger

Ist die 1921 ihr Geld wert?

Kommen wir nun zu einem nicht unwichtigen Punkt, dem Preis. Dieser beträgt neu um die 44.600 Euro. Auf dem Gebrauchtmarkt sind gut erhaltene Modelle mit etwas Glück zwischen 25.000 und 30.000 Euro zu haben.

Ist das Modell den Preis wert? Aus rationaler Sicht ist selbst der Preis auf dem Gebrauchtmarkt hart. Technisch ist sie vielen anderen Uhren unterlegen, vor allem beim Werk. Es gibt kein Uhren-Hacking, die Wasserdichtigkeit ist mit 30 Metern bescheiden. Zudem passt diese Uhr nicht zu jeder Situation. Wer eine hochwertige Uhr mit Allrounder-Qualitäten sucht, ist hier fehl am Platz. Da gibt es auf jeden Fall Marken und Modelle mit mehr Robustheit und Leistung. Was man ebenfalls nüchtern betrachten muss: Ein Service bei Vacheron Constantin ist zwar von höchster Qualität, aber preislich klar im Luxussegment. Diesen Aspekt sollte man vor einem Kauf ebenfalls in Betracht ziehen.

Die Vacheron Constantin Historiques American 1921 hat allerdings andere Qualitäten zu bieten. Diese reichen von der Geschichte über das eigenständige Design, die quadratische Kissenform bis hin zum unkonventionellen Blattdesign und der wunderschönen Zwiebelkrone auf 1 Uhr. Das alles beschert der Uhr einen starken Wiedererkennungswert. Dazu kommen die hohe Gehäusequalität, die saubere Ausarbeitung des Kalibers und ein äußerst feines Lederband, das das Trageerlebnis besonders macht. Gerade auf schmalen Handgelenken macht sich das positiv bemerkbar. Für einen Preis von 25.000 bis 30.000 Euro wirkt das Gesamtpaket stimmig.

Seitlicher Blick auf die Vacheron Constantin Historiques American 1921 mir der Referenz 82035/000R-9359 auf dem Handgelenk eines Mannes.
Bildquelle: Harald Saller

Vacheron, die Königin der Holy Trinity

Vacheron Constantin gehört neben Patek Philippe und Audemars Piguet zur sogenannten Holy Trinity. Dabei handelt es sich um keinen offiziellen Titel. Es ist eine Ehrung der Uhrenszene für Hersteller, die seit dem 19. Jahrhundert durch besonders hohe Werkqualität, aufwendige Finissierung, komplizierte Kaliber und eigenständige Designs auffallen.

Für mich ist Vacheron Constantin die Königin dieses Trios, da aus meiner Sicht diese Marke das breiteste Spektrum an spannenden Modellen bietet. Zudem hat dieses Unternehmen seit dem Jahr 1755 die längste ununterbrochene Geschichte. Sie schafft es, aus dieser Geschichte immer wieder eigenständige Modelle zu formen. Die Historiques American 1921 ist ein Beispiel dafür. Es mussten nur kleine Veränderungen vorgenommen werden, um sie in die heutige Zeit zu übertragen. Bei Vacheron Constantin entsteht bei mir das Gefühl, dass viele Modelle, wie zum Beispiel die Overseas oder die neu aufgelegte 222, eine Geschichte erzählen. Und dass das handwerkliche Niveau nie zugunsten von Stil oder Prestige geopfert wird. Die Marke bleibt sich treu und folgt keinen kurzlebigen Trends. Für manche mag das langweilig erscheinen, für mich ist es genau richtig.

Seitlicher Blick auf die Vacheron Constantin Historiques American 1921 mir der Referenz 82035/000R-9359 auf dem Handgelenk eines Mannes.
Bildquelle: Harald Saller

Nach mehreren Monaten am Handgelenk hat sich mein erster Eindruck nicht relativiert, sondern gefestigt. Die Uhr überrascht mich nicht mehr, aber sie überzeugt mich weiterhin. Genau das ist für mich der Unterschied zwischen einem spannenden Kauf und einer langfristig guten Entscheidung. Manche Uhren beeindrucken beim ersten Anlegen und verlieren danach schnell an Wirkung. Die 1921 funktioniert umgekehrt. Sie wächst mit der Zeit. Man entdeckt Details, Proportionen und kleine Eigenheiten erst nach und nach. Gerade das gedrehte Blatt und die Kissenform entwickeln im Alltag eine stille Selbstverständlichkeit. Das ist mitunter ihre größte Stärke. Die Vacheron Constantin 1921 will nichts beweisen und muss nichts darstellen. Sie ist eigenständig, ruhig und hat einen ausgeprägten Charakter. Und genau deshalb bleibt sie in meiner Sammlung.

Wie ist deine Meinung zur Vacheron Constantin 1921? Top oder Flop? Schreib deine Meinung gerne in die Kommentare!

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Harald Saller

Mein Einstieg in die Welt der Uhren verdanke ich einem Film. Als Kind war ich fasziniert von dem actionreichen Streifen "Le Mans" mit Steve McQueen. Dank ihm wurde die Heuer Monaco zu einer Ikone in der Uhrenwelt. Dieses Modell markierte 2009 meinen Einstieg in die Welt der Premium- und Luxusuhren.

In den vergangenen zwei Jahren habe ich mich intensiv mit Uhren, ihren Techniken und Geschichten auseinandergesetzt. Ich schaue vor allem gerne hinter die Kulissen.

Aber was ist eigentlich das Faszinierende an Uhren? Ich könnte jetzt eine lange Liste erstellen, um zu erklären, warum Uhren ein tolles Hobby sind. Letztendlich sind es jedoch die positiven Emotionen, die Armbanduhren in mir auslösen. Als Journalist versuche ich, diese Emotionen in meinen Texten unseren Leserinnen und Lesern näherzubringen.

2 Comments

  1. Toller Beitrag zu einer hochspannenden Uhr. Ich teile die Meinung, dass Vacheron ganz oben steht, auch deshalb, weil AP für mich nur noch ein One Trick Pony ist. Es mag für jemanden wie mich, der zwar seit 1997 eine Seamaster sein Eigen nennt, aber erst seit 2020 Sammler ist, vermessen klingen, aber ich kann den Begriff Holy Trinity bezogen auf die drei Marken eh nicht wirklich nachvollziehen. In meiner persönlichen Holy Trinity gibt es Vacheron, Patek und Jaeger!

    • Lieber Georg, vielen Dank für dein Feedback. Ich teile deine Meinung, AP hat nicht wirklich viel zu bieten abseits der Royal Oak und JLC verdient mehr Anerkennung mit dieser reichhaltigen Geschichte und den tollen Modellen.

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